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Rückenschmerzen ade: Wie ich vom Bildschirm-Nerd zum Ruder-Fan wurde

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Rückenschmerzen ade: Wie ich vom Bildschirm-Nerd zum Ruder-Fan wurde

Heute mal ein etwas anderer Blogpost – für all jene unter euch, die regelmäßig mit Rücken- oder Nackenschmerzen zu kämpfen haben. Das gehört ja irgendwie zum Alltag vieler ITler, Bastler und anderer Bildschirmarbeiter: 9 bis 14 Stunden täglich vor dem Rechner, wenig Bewegung, dazu noch schlechte Haltung – da meldet sich der Körper früher oder später.

Auch mich haben diese Beschwerden mit zunehmendem Alter immer stärker geplagt. In der Vergangenheit bin ich regelmäßig schwimmen gegangen, was tatsächlich sehr gut geholfen hat. Nur leider fehlt mir aktuell noch der eigene Pool im Keller – finanziell also noch ein kleines Zukunftsprojekt 🙂. Trotzdem wollte ich etwas finden, das ich zuhause machen kann, ohne Fitnessstudio (denn das ist einfach nicht mein Ding).

Ein Ergometer hatte ich zwischendurch auch mal, aber ehrlich gesagt hilft das bei Rücken- und Nackenproblemen kaum. Also begann ich zu recherchieren: Ich suchte ein Gerät, das Kardio-Training und Rückentraining kombiniert, möglichst die Haltung verbessert – und natürlich sollte es smart sein. Ein bisschen Gamification wäre perfekt, schließlich motiviert Technik mich ungemein.

Nach einiger Recherche stieß ich auf das Thema Rudergeräte – und war sofort begeistert. Rudern trainiert laut mehreren Quellen bis zu 85 % aller Muskelgruppen, bietet ein hervorragendes Herz-Kreislauf-Training und stärkt Rücken und Haltung – alles in einer einzigen Bewegung. Es gibt außerdem Modelle mit Bluetooth, die sich mit Apps koppeln lassen, was für Technik-Fans natürlich ein riesiger Pluspunkt ist.

Also entschied ich mich: Ich kaufe ein Rudergerät.


Warum gerade das Concept2?

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Wer bei Amazon, Decathlon & Co. nach Rudergeräten sucht, findet eine riesige Auswahl – von 200 € bis 1.500 €. Viele günstige Modelle sind aber eher mittelmäßig bewertet: viel Kunststoff, der nach einiger Zeit bricht, und oft Software von unbekannten Herstellern, bei der man nie weiß, wie lange sie im App Store überhaupt gepflegt wird.

Das :contentReference[oaicite:1]{index=1} hingegen hat den Ruf, praktisch unzerstörbar zu sein. Mit rund 1.150 € ist es zwar kein Schnäppchen, aber es punktet mit:

  • exzellenter Ersatzteilverfügbarkeit
  • extrem robuster Mechanik
  • kaum Verschleißteilen

Man kann es daher auch sehr gut gebraucht kaufen – meist für etwa die Hälfte des Neupreises. Genau das habe ich selbst getan.

Worauf man achten sollte

  • Das Gerät sollte ein PM5-Display haben – das ist die Version mit Bluetooth.
  • Der Rest ist fast egal, denn selbst wenn etwas defekt ist, gibt es Ersatzteile oft unter 50 €.

So wurde es also mein Concept2.


Welche Gamification erwartet mich?

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Das Concept2 liefert sehr brauchbare Leistungsdaten – vor allem in Kombination mit einem Pulsgurt. Dieser wird direkt via Bluetooth oder ANT+ mit dem Rudergerät verbunden, während das Rudergerät wiederum per Bluetooth mit dem Handy oder Tablet kommuniziert. Damit ist der Grundstein gelegt: Alle relevanten Trainingsdaten landen direkt auf dem Smartphone.

Jetzt fehlt nur noch die Motivation, damit das Ganze nicht monoton wird – und hier kommt die Gamification ins Spiel. Dafür gibt es verschiedene Apps, die das Rudern in ein virtuelles Erlebnis verwandeln. Besonders bekannt sind Kinomap und EXR.

Ich persönlich habe mich für EXR entschieden. Kinomap ist eher aufs Radfahren optimiert, funktioniert aber auch fürs Rudern. EXR hingegen bietet speziell für Ruderer entwickelte Strecken, virtuelle Gewässer und sogar einen Multiplayer-Modus, bei dem man gemeinsam mit anderen in Echtzeit rudern kann. Die eigenen Leistungsdaten – also Geschwindigkeit, Schlagfrequenz, Schlagkraft usw. – werden direkt vom Concept2 synchronisiert.

Das Ergebnis: Man rudert virtuell durch Seenlandschaften, misst sich mit anderen oder nimmt an Rennen teil. Es fühlt sich fast an wie ein Videospiel – nur dass man dabei ordentlich ins Schwitzen kommt.


Fazit nach ein paar Wochen

Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich wirklich länger am Sport drangeblieben – und das verdanke ich eindeutig der Gamification. Es ist extrem motivierend, jederzeit Multiplayer-Sessions beitreten zu können. Manchmal treffen sich die Leute sogar parallel auf Discord, und während man gemeinsam rudert, plaudert man mit Fremden aus aller Welt. Mit der Zeit sieht man viele bekannte Namen immer wieder und baut fast so etwas wie kleine virtuelle Bekanntschaften auf.

Mittlerweile versuche ich auch Freunde zu überreden, mitzumachen. Die Vorstellung, sich morgens gemeinsam zu einer kurzen Ruderrunde zu treffen, hat schon was – gegenseitige Motivation und ein fitter Start in den Tag.

Auch die Leistungsdaten sind überraschend motivierend: Man sieht schwarz auf weiß, wie man Fortschritte macht. Bei gleicher Leistung sinkt der Puls, die Trainingsdauer wird länger und die Erholungsphasen kürzer. Dank meiner :contentReference[oaicite:3]{index=3} sehe ich zusätzlich:

  • einen fallenden Ruhepuls
  • eine niedrigere Herzfrequenz beim Gehen
  • eine Verbesserung der VO₂max (bei Apple „Cardiofitness“) um ganze zwei Punkte

Und das nach nur etwa einem Monat.

Das Beste daran: Meine Rücken- und Nackenschmerzen – und die damit verbundenen Kopfschmerzen – sind deutlich seltener geworden. Und das bei einem überschaubaren Zeitaufwand von rund 20 Minuten Rudern jeden oder jeden zweiten Tag.

Kurz gesagt: Rudern mit dem Concept2 und EXR war eine der besten Entscheidungen seit Langem – effizient, motivierend und spürbar gut für die Gesundheit.

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